Zur Übersicht
Von Piding zum Frillensee
|
Kurz-Charakteristik |
Seite drucken
Download als PDF |
|
Route |
Haltestelle Piding bis Aufham |
|
Gehzeit |
ca. 4 Stunden |
|
Höchster Punkt |
1.170 m |
|
Höhenunterschied |
717 m |
|
Schwierigkeitsgrad |
mittel |
Anreise
Mit der Berchtesgadener Land Bahn aus beiden Richtungen zur Haltestelle Piding, und zwar aus Richtung Salzburg – Freilassing zwei Mal pro Stunde und aus Richtung Berchtesgaden stündlich. Wer auf der Strecke Freilassing – Berchtesgaden zusteigt, erhält die Fahrkarte ohne Aufpreis beim Zugbegleitpersonal. Wer die Fahrkarte an einem ÖBB-Automaten löst, muss „Fahrkarte Inland mit Zielwahl“ antippen und dann als Ziel Piding eingeben.
Wanderung
Vom Bahnhof Piding (453 m) geht man die Bahnhofstraße Richtung Westen (am
Bahnhofvorplatz links abbiegen). Am Ende der Bahnhofstraße
geht man kurz links, dann unter der Bundesstraße durch und
dahinter die Asphaltstraße „Schloßweg“ rechts hinauf. Der „Schloßweg“
führt unterhalb des Schlosses Staufeneck vorbei. Es war ein
Schloss der Salzburger Erzbischöfe und ist heute nicht
zugänglich. Der benachbarte Ortsteil Mauthausen erinnert an
den Wegezoll, der zur Unterhalt der Straßen auch damals
schon nötig war. Wir folgen den Wegweisern zur Steineralm.
Nach einiger Zeit kommen wir an einem Bergblumengarten mit
200 verschiedenen Bergblumen vorbei. Die meisten blühen im
späten Frühjahr. Knapp dahinter steht beim Salzburgblick ein
Kreuz. Bald gelangen wir zur nicht öffentlich zugänglichen
Moaralm (817 m) mit ehemaligem Schilift.
Die Steineralm oder Stoaneralm bietet gute
Bewirtung etwa von Mai bis September. Neben der Kapelle
führt der Weg hinauf zum Bayerischen Stiegl, dem höchsten
Punkt unserer Wanderung (1.170 m), einem Sattel, der bis
1816 die Grenze zwischen Salzburg und Bayern bildete. Die
Steineralm war salzburgisch, der Frillensee bairisch. Wir
folgen einer Forststraße hinunter und zweigen dann links auf
einen Steig zum Frillensee (923 m) hinunter ab, den wir im
Uhrzeigersinn umrunden. Am Westufer ist eine Stelle, bei der
Wildbaden gut möglich ist. Im Sommer bietet der See eine
angenehme Erfrischung. Er ist 280 m lang und 165 m breit und
liegt reizvoll in einer Mulde am Fuße von Staufen und
Zwiesel. Von 1959 bis 1963 fanden hier Eisschnelllaufrennen
statt, dann wurde die Kunsteisbahn im benachbarten Inzell
gebaut. Beim Ausfluss gehen wir über den Steg. Nördlich
schließt das Frillenseemoor an, das andeutet, dass der See
einst doppelt so lang war. Es ist selten, dass ein See nur
vom Ausfluss her verlandet.
Am Ostufer gehen wir links hinunter und
folgen bei vier Abzweigungen den Schildern zur Steineralm.
Bei der nächsten Abzweigung taucht erstmals das Schild Anger
auf, dem wir links hinunter folgen. Sobald das Schild Aufham
auftaucht, folgen wir diesem. Bei der Kirche Aufham gehen
wir links hinunter zur Hauptstraße. Der Rückweg vom
Frillensee nach Aufham erfolgt auf nichtasphaltierten
Güterwegen mit Fahrverbot für Autos von Nicht-Anrainern.
Dieser Rückweg beinhaltet etwa 180 Höhenmeter Anstieg.
Rückfahrt
Bus Aufham ab 13.55 (an Schultagen außer Samstag), 14.05 (an
schulfreien Werktagen außer Samstag), 15.00 (an Schultagen
außer Samstag), 16.50 (an Werktagen außer Samstag), 17.20
(an Schultagen außer Samstag), 17.56 und 18.50 (an Werktagen
außer Samstag).
Wer nach Richtung Freilassing – Salzburg
will, fährt bis Piding, Haltestelle Mauthausen Schloßweg.
Dort geht man unter der Bundesstraße durch und auf der
Bahnhofstraße gut zehn Minuten zum Bahnhof Piding. Dann mit
der Berchtesgadener Land Bahn. Man kann von Aufham (gehört
zur Tarifzone Piding) bis Salzburg (auf Wunsch inklusive
StadtBus) durchlösen.
Wer nach Bad Reichenhall oder weiter
südlich will, fährt bis Bad Reichenhall Bahnhof. Dann mit
der Berchtesgadener Land Bahn.
An Samstagnachmittagen,
Sonntagen und bairischen Feiertagen verkehrt ab Aufham kein
Bus. An diesen Tagen Rückweg vom Frillensee über Steineralm
nach Piding empfehlenswert.
Einkehrmöglichkeiten
Bäckerei in der Bahnhofstraße Piding, Steineralm, Bäckerei in Aufham.
Info
www.piding.de,
www.frillensee.de
Karte
Karte Berchtesgadener Alpen des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation